Hannoverscher Sport Club von 1893 e.V. -Handball - - 2. Damen Hannoverscher SC II : TSV Bemerode I 17:20 (9:8)

2. Damen Hannoverscher SC II : TSV Bemerode I 17:20 (9:8)

2. Damen Hannoverscher SC II : TSV Bemerode I 17:20 (9:8)
Zweite Damen mit erster Saisonniederlage gegen den TSV
 
Ganz dumm gelaufen, Nervosität (warum eigentlich?) nie ganz in den Griff bekommen und schwupps, ist die Serie gerissen und so muss die erste Saisonniederlage verdaut werden.
Wem das zu kurz war, hier ein bisschen „Grün drumrum“, sprich einige Details zum Spiel: Ja, richtig, die Gäste aus Bemerode wurden als Tabellendritter sicher als stärkerer Gegner eingestuft, eine neue „Standortbestimmung“ wurde erwartet, daher eine gesteigerte Nervosität verständlich. Hätte alles dazu beitragen können, Konzentration aufzubauen und nichts auf die leichte Schulter zu nehmen, in keiner Spielphase nachzulassen. Doch irgendwie lief nichts so recht zusammen, man spielte mit Blockade (gab es da etwa einen Zusammenhang mit der, die Trainerin Viola Nägwitsch im Rücken hatte?), brachte 100%ige nicht im gegnerischen Tor unter, lief in der Anfangsphase einem kleinen Rückstand hinterher und fand nur sehr langsam ins Spiel. Erst 10 Minuten vor der Halbzeit kam man wieder heran und drehte dann den Spieß doch zu einer Pausenführung (9:8) um. Leider gab das Pausenergebnis aber immer noch nicht die notwendige Sicherheit, die Unruhe und Nervosität blieben, die Chancenverwertung deutlich zu schwach. Da half auch nichts, dass die Deckung um eine in vielen Phasen stark haltende Torfrau in der 2. Halbzeit besser stand. Alles war leider nicht haltbar und wer dann vorne nicht trifft, kann nicht in Führung gehen oder bleiben. Und so kam es wie es kommen muss - es siegte nicht unbedingt die bessere, sondern die konsequentere Mannschaft. Damit ist die Serie gerissen, wir sind zurück auf dem Boden der Tatsache, dass keiner unbesiegbar ist. Ist aber auch eine Erleichterung, denn damit ist der Favoriten-Druck auch erstmal weg. So hilft diese Niederlage vielleicht sogar, neu motiviert und befreit in die nächsten Spiele zu gehen. Fazit: • Ein kleiner Dämpfer auf dem Weg zum großen Saisonziel. • Es gibt noch viele Chancen, die Bilanz positiv aufzubessern. • Das Team ist stark, sehr homogen - wie auch die Torschützenlisten der verschiedenen Spiele zeigen… auf allen Positionen sind Torschützinnen zu verzeichnen. In jedem Spiel hat eine andere „ihren“ Erfolgstag. Das macht uns unberechenbarer für die gegnerischen Mannschaften. • Also, das nächste Spiel steht an, Köpfe hoch, frisch und mit Freude zum eigenen Spiel finden. So will sich das Team schon am kommenden Sonntag in Garbsen die nächsten 2 Punkte holen. Es spielten gegen HSG West 2: Ulrike Budahn (1), Britta Bock, Margarethe Dister, Elisabeth Fiola (3), Gudrun Gustedt (1), Helgard Hafner (TW), Annika Juler (3), Anne Klemm (4), Manuela Krause (2),Kerstin Kujat (3), Sandra Matthiesen, Nadja Richter, Simone Treubmann, Kathrin Wolters (TW)