Hannoverscher Sport Club von 1893 e.V. -Handball - - 2. Damen - Hannoverscher SC 3 : Hannoverscher SC 2 19:31 (13:12)

2. Damen - Hannoverscher SC 3 : Hannoverscher SC 2 19:31 (13:12)

2. Damen Hannoverscher SC 3 : Hannoverscher SC 2 19:31 (13:12)
Eine lange „Aufwärmphase“ wird zum Sieg benötigt

Hoppla, was ging denn da in den ersten 30…40 Minuten ab?

Alles typisch für ein „unter der Woche an einem Trainingsabend zu später Stunde nachgeholtes Punktspiel“???
Wenn es dann auch noch ein vereinsinternes Duell ist, gerät die Einstellung vielleicht in Schieflage, wird ein Punktspiel zu leicht genommen, mehr als Trainingsspiel erachtet?
Das kann ganz schnell und richtig in die Hose gehen.
Die Heimmannschaft – HSC 3 – führte die favorisierte 2. HSC Damenmannschaft auf alle Fälle in den ersten 30 Minuten manches Mal ziemlich vor, hatte sich was vorgenommen, wollte sich nicht einfach „abschlachten“ lassen, im Gegenteil.
Mutig, frech und von Anbeginn konzentriert spielte das Team von Uwe Fricke seine Möglichkeiten aus, war in der Chancennutzung erfolgreicher und bescherte den Gästen aus dem eigenen Verein einen astreinen Fehlstart, führte rasch mit 4:0.

Dann berappelten sich die Spielerinnen von Viola Nägwitsch und setzten ihrerseits 4 Treffer in Folge.

Von da an ging es ausgeglichen munter hin und her.

Die Gastgeberinnen zeigten in der ersten Halbzeit mit Sicherheit ihre bis dato beste Saisonleistung und gingen hochzufrieden mit einer 13:12 Führung in die Kabine.

Bei der 2. Damen hingegen brodelte es. Wollte man die Tabellenführung verspielen? Eine Niederlage wäre eine Blamage gewesen. Es musste also was passieren.

Anfangs der zweiten Halbzeit (mit Torwartwechsel und kleinen Veränderungen in der Spielaufstellung) sah es allerdings noch nicht nach einer positiven Wende aus.

HSC 3 erwischte wieder einen optimalen Start, baute die Führung auf 15:12 aus.

Doch nach etwa 10 Minuten in Durchgang 2, beim Stand von 16:16, waren dann endlich alle Akteure der Gastmannschaft auf Betriebstemperatur.

Die Deckung um die gut aufgelegte Torfrau stand sicherer, fing Bälle ab und konnte Tempogegen-stösse (1. und 2. Welle) einleiten und erfolgreich abschließen.

So zog man - plötzlich leicht und locker, fast wie von selbst - davon, setzte sich mit 9 Toren in Folge auf 25:16 ab.

Der Widerstand der 3. Damen war gebrochen, es fehlten dann doch die Kräfte und Mittel, hier noch einmal etwas entgegenzusetzen. Und so konnte sich am Ende die 2. Damen doch noch deutlich mit 31:19 gegen die 3. Damen behaupten und weitere 2 Punkte einfahren.

Fazit:

Spiele (Pokal- oder Punktspiel) unter der Woche sind wohl nicht unser Ding und sollten vermieden werden J

  • 1. Halbzeiten sollten gleich nach Anpfiff wieder abgepfiffen werden, denn derzeit laufen wir erst in der 2. Spielhälfte auf Betriebstemperatur und zeigen, was eigentlich in uns steckt.
  • Gegen Osterwald am kommenden Wochenende wird es diese (Wunsch-)„Neuregelung“ noch nicht geben.
    Heißt also in der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel alles dafür zu tun, dass am Sonntag die notwendige Konzentration, eine deutlich bessere Chancenverwertung und der richtige Biss für die ersten und die zweiten 30 Minuten da ist… denn, da ist ja noch eine Rechnung offen (Pokalspiel-Aus!).

Es spielten gegen HSC 3:

Britta Bock (2), Margarethe Dister (2) , Elisabeth Fiola (4), Gudrun Gustedt (3), Helgard Hafner (TW), Annika Juler (5), Anne Klemm (5), Manuela Krause (4), Sandra Matthiesen, Sarah Niemeyer, Nina Steinsträter, Laura Treskow (3), Simone Treubmann (3), Kathrin Wolters (TW)