Hannoverscher Sport Club von 1893 e.V. -Handball - - 2. Damen HF Springe : Hannoverscher SC 2 19:20 (10:9)

2. Damen HF Springe : Hannoverscher SC 2 19:20 (10:9)

2. Damen HF Springe : Hannoverscher SC 2 19:20 (10:9)

HSC Damen „doppelt“ belohnt zurückan die Tabellenspitze

Letztes Auswärtsspiel im alten Jahr, kurz vor Weihnachten hieß es auf nach Springe, um noch einmal Punkte zu holen.

Für einige war die Anreise bereits ein Nervenspiel (Viola und Laura kämpften u.a. mit dem Schneechaos auf der Autobahn).

Dann kam der angesetzte Schiedsrichter nicht und das Spiel begann mit einer viertelstündigen Verzögerung (nachdem man sich darauf geeinigt hatte, mit zwei Schieris – von Heim- und Gastmannschaft gestellt)

 

Wie sollte das „nervige Vorspiel“ bloß enden?

Wollten wir doch die „Vorlage“, die uns Bemerode mit seinem „Patzer“ (Niederlage gegen Bothfeld) gegeben hatte auch wirklich nutzen, um die dadurch zurückeroberte Tabellenspitze durch einen doppelten Punktgewinn zu bestätigen.

Vom Anpfiff weg war die Mannschaft in diesem wichtigen Spiel nach dem unglücklichen Spiel gegen Osterwald, wo uns der Sieg auf kuriose Weise genommen wurde und wir uns mit einem Unentschieden begnügen mussten, bei der Sache. Konzentriert, motiviert in der Abwehr.

Im Angriff anfangs noch nervös, ungeduldig, hektisch – durch ungenaues Passspiel gab man Springe immer wieder Kontermöglichkeiten.

Doch eine starke Abwehrleistung und eine an diesem Tag bestens aufgelegte Hella halfen, das Spiel ausserordentlich ausgeglichen zu gestalten.

Spannung pur in jeder Minute. Mit einem 1-Tore-Rückstand ging’s in die Pause (10:9 für Springe).

Und dann „finale“ 30 Minuten.

Es ging hin- und her wie in der 1. Hälfte.

Allerdings wurden die Unmutsbekundungen des Publikums bei diversen Schiedsrichterentscheidungen gegen die Heimmannschaft immer lauter, heftiger. Die Stimmung köchelte.

Wer hier die Nerven behalten, sich nicht von dem Drumherum beeinflussen lassen würde, würde das Spiel gewinnen.

Und hier bewiesen die HSC Damen ihre Klasse.

Selbst in doppelter Unterzahl hielt man dagegen, geriet nicht ins Hintertreffen.

1 Minute vor Schluss lag man mit einem Tor vorne, hatte Ballbesitz, Teamtimeout… „Ruhe bewahren, ausspielen, nichts überhasten“.

Ja, leider gelang es nicht ganz, Springe erhielt noch eine Angriffschance – der Tempoangriff wurde aber abgewehrt: Abwehrspielerin störte die Angreifern, Hella hielt… aber es folgte der Pfiff, noch ein letzter 7m 10 Sekunden vor Schluss. Welche Dramatik, sollte es tatsächlich wieder ein Unentschieden Sekunden vor Schluss sein?

Nein, denn Hella konnte auch den 7m halten.

Jubel, Jubel, Jubel – Ziel erreicht, zwei Punkte auf unserem Konto (Viola, die „teure“ Fahrt hat sich am Ende doch gelohnt).

Weihnachten kann kommen.

Fazit:

  • Alles findet im Verlauf einer Saison seinen Ausgleich, das Glück steht auf der Seite der Tüchtigen.
  • Wir lernen (ganz) langsam, Ruhe zu bewahren, geduldig zu sein und auch an den letzten Moment zu glauben.