Hannoverscher Sport Club von 1893 e.V. -Handball - - 2. Damen: Hannoverscher SC : HSG Han.-West 2 25:29 (12:16)

2. Damen: Hannoverscher SC : HSG Han.-West 2 25:29 (12:16)

2. Damen:  Hannoverscher SC : HSG Han.-West 2 25:29 (12:16)
Fehlstart zu Beginn 2012 gegen HSG West tut weh…

Sch…., der Auftakt in 2012 war ganz anders geplant.
Da sollten doch eigentlich gegen HSG 2 Punkte auf’s Konto kommen, die Tabellenführung untermauert werden und ein „Minipolster“ für die anstehenden schwereren Brocken (alle Rückspiele gegen die direkten Verfolger und Titelaspiranten – Bothfeld, Bemerode, Osterwald – stehen noch an) geschaffen werden.

Und dann das…, ein nervöser, desorientierter Auftritt gegen die HSG Han.-West 2, die extrem motiviert und engagiert zu Werke gingen und uns mit ganz einfachen Mitteln ausbremsten.

Die HSC-Abwehr war an diesem Tag oftmals löchrig wie ein Schweizer Käse, immer den entscheidenden Schritt zu spät dran.
So kamen die Gäste in den ersten 10 Minuten nahezu problemlos zu einer 4-Tore-Führung, der die HSCerinnen den Rest des Spiels immer hinterherliefen.

Da es auch im Angriff nicht optimal lief – es fehlte mal die Konsequenz, der letzte Wille zum Durchbruch und dann auch die Übersicht und Geduld, um den Abschluss über Spielzüge zu suchen und zu finden – kam immer mehr Unruhe und Nervosität auf.
Da wurde immer häufiger die„Brechstange“ ausgepackt, überhastet in Einzelaktionen der Abschluss gesucht, der oftmals misslang.

Alles Aufbäumen in der zweiten Halbzeit half nichts, weil man immer im entscheidenden Moment, wenn man sich wieder herangekämpft, ein Unentschieden erreicht hatte, die Zügel wieder schleifen ließ, es versäumte nachzusetzen und die Wende herbeizuführen.

Der Gast jubelte am Ende ausgelassen und nahm verdient die 2 Punkte mit.

Durch diese Niederlage rückt das Führungsquartett der Regionsliga
1.    HSC 2 (23:5 Punkte)
2.    TuS Bothfeld 1 (22:6 Punkte)
3.    SV Wacker Osterald (22:6 Punkte)
4.    TSV Bemerode (21:5 Punkte)
(Tabellenstand 17. Jan., vor dem Nachholspiel von Bemerode)
noch enger zusammen, die Spannung steigt.

Jetzt gilt es, am kommenden Spieltag gegen Bothfeld wieder zu alter Stärke und mannschaftlicher Geschlossenheit zurückzufinden, den Kampf aufzunehmen und zu zeigen, was eigentlich in uns steckt und dass wir unser Saisonziel nicht zu hoch gesteckt haben, das Projekt Aufstieg nicht aus den Augen verlieren wollen.

Fazit:
•    Das „Projekt Aufstieg“ ist kein Selbstläufer, es bleibt spannend.
Gegen Bothfeld muss – und wird – sich die Mannschaft von einer anderen Seite zeigen.
Ausreichend Motivationsgründe sind vorhanden:
- Verteidigung bzw. (wenn Bemerode sein Nachholspiel am kommenden Donnerstag gewinnt) Zurückeroberung der Tabellenführung
- Gegner = Bothfeld (großteils „Alt HSCerinnen“)
- Frust wegen der (bösen) Niederlage gegen HSG West; das schreit geradezu nach Wiedergutmachung