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2. Damen - TuS Bothfeld 1 : HSC 2 13:16 (Halbzeit 9:8)
Kein schönes Spiel, aber 2 wichtige Punkte erkämpft…
Nach der bitteren Pleite gegen HSG West galt es im Spiel gegen Bothfeld, wieder zueinander zu finden, zu fighten, nicht weitere Punkte zu verschenken.
Dass unter diesen Umständen – zumal auch Bothfeld Aufstiegsambitionen hat und somit jeder Punkt zählt – nicht unbedingt schöner Handball, gelungene Spielzügen geboten wurden, sondern vielmehr Kampf und (manchmal) Krampf zu sehen war, ist nicht verwunderlich.
Einmal durch den Reiz der Paarung und zum anderen eben wegen der Niederlage in der Vorwoche war eine gewisse (Vor-)Spannung zu spüren.
Hochkonzentriert und –motiviert startete das Team von Viola Nägwitsch; die Abwehr stand deutlich sicherer und kompakter und im Angriff wurden in den Anfangsminuten die Chancen besser verwertet.
Doch allmählich fand auch Bothfeld ins Spiel und so wechselte die Führung und damit die Zuversicht auf einen Sieg ständig.
Spannung bis zum Schlusspfiff war damit garantiert.
Wer bekäme die Nerven besser in den Griff?
Wer brächte den größeren Kampfgeist auf?
Das sollten die Schlüssel zum Erfolg in dieser Partie sein.
Mit einem 1-Tore-Rückstand gingen die HSCerinnen in die Kabine, beschworen hier noch einmal den Teamgeist und die Moral, bis zum Schluss mit vollem Einsatz zu kämpfen.
Zurück auf dem Spielfeld ging es bis Mitte der 2. Halbzeit weiter ausgeglichen hin und her.
Dann aber zeigte die Deckungsumstellung (5:1) Wirkung, die Angriffe der Gastgeberinnen konnten immer öfter abgefangen werden.
Wenn auch die eigene Abschlussquote noch bei weitem nicht stimmte, setzte man Bothfeld durch die Abwehrleistung gerade in der Schlussphase unter Druck und am Ende wurde der Einsatz mit 2 Punkten auf dem HSC-Konto belohnt.
Nach einer kurzen Saisonpause (Zeugnisferien) geht es dann mit dem Spiel gegen Anderten (05. Feb.) und eine Woche später gegen den derzeitigen Tabellenführer Bemerode (hier haben wir noch eine Rechnung offen) weiter.
Bis dahin gibt es in den Trainingseinheiten noch eine Menge zu tun, um auch technisch wieder auf das Niveau zu kommen, dass die Mannschaft besitzt und das erforderlich sein wird, um in den kommenden Spiele zu bestehen und sicherer, selbstbewusster aufspielen zu können, um sich nicht immer auf ein (heikles) Nervenspiel einlassen zu müssen.
Fazit:
• Ein erster Schritt zurück in die Erfolgsspur ist getan.
• Doch neben der Moral muss jetzt noch Technik und Spielwitz passen, um vorne dran zu bleiben und sich am Ende durchzusetzen.
Es spielten gegen HF Springe:
Britta Bock, Ulrike Budahn, Margarethe Dister (1), Elisabeth Fiola (7), Helgard Hafner (TW), Gudrun Gustedt (3), Anne Klemm (1), Manuela Krause (1), Kerstin Kujat, Sandra Matthiesen (1), Sarah Niemeyer, Laura Treskow, Simone Treubmann (2), Kathrin Wolters (TW)