Hannoverscher Sport Club von 1893 e.V. -Handball - - 1.Damen – HSG Heidmark:Hannoverscher SC 25:25 (14:13)

1.Damen – HSG Heidmark:Hannoverscher SC 25:25 (14:13)

1.Damen – HSG Heidmark:Hannoverscher SC 25:25 (14:13)

HSC entführt als erste Mannschaft in dieser Saison Punkte aus Heidmark

Das Hinspiel gegen die HSG wurde knapp mit einem Tor gewonnen. Dass dieses Ergebnis nicht so einfach zu wiederholen war, sollte klar sein. Spiele in Heidmark sind nie einfach. Der HSG steht bei ihren Spielen ein großes Publikum zur Seite und in dieser Saison schaffte es noch keine Mannschaft, Punkte aus Dorfmark mitzunehmen. Jedoch mit dem Sieg gegen Lüneburg im Rücken, fuhr der Hannoversche SC optimistisch zum Auswärtsspiel.

Trotz personeller Sorgen kam die Mannschaft aus Hannover überraschend gut in das Spiel. Wirklich absetzen konnte der HSC sich nicht, lag aber bis zur 15. Minute immer mit mindestens einem Tor in Führung. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Meike Rösemann und Franziska Klaucke muss hierbei besondere Erwähnung finden. Nach einer Zeitstrafe für den HSC, kam Heidmark dann jedoch ins Spiel, konnte den Ausgleich erzielen - und selber die Führung behaupten. Der Hannoversche SC schien nun den Anschluss zu verlieren, Heidmark baute seinen Vorsprung auf vier Tore aus und das Spiel schien gedreht zu sein. Der Gast gab sich jedoch nicht auf, kämpfte und ging schließlich mit nur einem Tor Rückstand in die Halbzeit.

Den Schwung aus den letzten Minuten der ersten Halbzeit gelang es nicht mit in die zweite zu nehmen. Heidmark bewies nun Heimstärke und wollte die Vorentscheidung erzwingen. Unglückliche Zeitstrafen führten dazu, dass der Hannoversche SC zwischenzeitlich nur noch mit drei Spielern auf dem Platz stand. Die HSG nutze das und zog vermeintlich uneinholbar mit 5 Toren davon. Als das Spiel schon so gut wie entschieden war, kam jedoch der Hannoversche SC zurück ins Spiel. Innerhalb weniger Minuten drehte der HSC durch ein letztes Aufbäumen das Spiel zu seinen Gunsten. Aus einem sechs Tore Vorsprung für den Gastgeber, wurde ein Unentschieden erkämpft. Eine Minute vor Schluss lag der HSC mit einem Tor zurück, konnte aber durch Nadine Geiger in letzter Sekunde den Ausgleich zu einem gerechten Punktgewinn erzielen.

 

Beste Werferinnen für den Hannoverschen SC: Nadine Geiger (9) und Franziska Klaucke (6)

 

Fazit: Die Mannschaft durchläuft eine tolle Entwicklung. Der Sieg gegen Lüneburg bewies, dass sie in der Lage ist, Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel zu schlagen. Diese Leistung wurde heute gegen Heidmark bestätigt. Nicht nur, dass der HSC die erste Mannschaft in dieser Saison ist, die überhaupt einen Punkt aus Dorfmark mitnehmen kann, er zeigte auch auf eine beachtliche Weise, wie gut sich die Mannschaft mittlerweile gefunden hat. Aus einer fast sicheren Niederlage wurde durch Teamgeist und Zusammenhalt ein Unentschieden erkämpft und das, obwohl der HSC heute noch nicht einmal in Bestbesetzung auftrat. Ein ums andere Mal muss dabei die momentan souverän auftretende Nadine Geiger erwähnt werden, ebenso Franziska Klaucke im Zusammenspiel mit Meike Rösemann. Letztlich jedoch war die mannschaftliche Geschlossenheit der Schlüssel zum Erfolg und nicht nur die Leistung einzelner. Diesen euphorischen Schwung gilt es nun bis Samstag mit nach Goldenstedt zu tragen. Dort tritt der Hannoversche SC im HVN-Pokal an und hat klar das Ziel vor Augen, in die „Final Four“ einzuziehen, um dort würdig die Landeshauptstadt zu vertreten.

Zum Schluss sei noch das sportlich faire Verhalten des Heidmarker Kampfgerichts zu erwähnen, welches in einer spielentscheidenen Situation einen Fehler zu eigenen Ungunsten eingestand. Dieses soll angesichts des „Fairplay“ nicht unerwähnt bleiben. Schade, dass die Kollegen der „WZ“ das in ihrem Bericht als „Unglückliche Entscheidung“ beschrieben, ein sportlich korrektes und faires Verhalten kann nie unglücklich sein und darf es auch im Interesse des Sportes nicht werden!