Wir verlieren unser Heimspiel gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf mit 29:31. Eine Niederlage, die auf mehreren Ebenen schmerzt.
Der Start ist turbulent. Zunächst finden wir überhaupt keinen Zugriff und liegen schnell mit drei Toren zurück. Dann drehen wir plötzlich auf: Mehr Tempo, bessere Entscheidungen, klare Aktionen. Nach einer Viertelstunde führen wir verdient mit 11:6 und haben das Spiel scheinbar im Griff.
Doch die Gäste bleiben ruhig und stabil. Wir schaffen es nicht, den Vorsprung sauber zu verwalten. Stück für Stück schmilzt die Führung, kleine Fehler werden bestraft – und kurz vor der Pause kippt die Partie. Statt mit einem Polster gehen wir mit einem 15:16-Rückstand in die Kabine.
Die zweite Hälfte beginnt ausgeglichen. Beide Teams agieren auf Augenhöhe, kein Team kann sich entscheidend absetzen. Dann der Nackenschlag: In der 40. Minute verletzt sich Tom bei einer Offensivaktion am Knie und wird uns voraussichtlich auf unbestimmte Zeit fehlen. Ein Moment, der spürbar Wirkung zeigt.
Mit der Lücke im Rückraum und dem emotionalen Dämpfer fällt es uns schwer, die notwendige Klarheit zu behalten. Wir kämpfen, halten den Abstand eng, kommen aber nicht mehr in Führung. Am Ende laufen wir dem Rückstand hinterher und müssen uns mit 29:31 geschlagen geben.
Neben der erneuten Niederlage wiegt der Ausfall von Tom besonders schwer. Das trifft uns sportlich wie menschlich.
Nächste Woche geht es weiter gegen die SG Börde Handball II.

