1. Herren – Spielbericht: Hannoverscher SC – HSG Schaumburg-Nord II 25:29 (13:14)

Zum Abschluss des HSC-Heimspieltages traten wir am vergangenen Samstag gegen die Landesligarückkehrer aus Schaumburg-Nord an. Die Aufsteiger hatten bis dahin neben zwei Niederlagen einen Sieg und zwei Unentschieden einfahren können. Wir selbst wollten den Punktverlust aus Sulingen wieder gut machen und den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten.

Wir wollten es besser als in Sulingen machen, stattdessen spielten wir genauso wie vor der Herbstpause auf, wenn nicht noch schlimmer. Diesmal dauerte es bis zur 7. Minute bis zu unserem ersten Treffer, in der 12. Minute lagen wir bereits mit 2:6 zurück. Eine Auszeit brachte wieder etwas Stabilität in unser Spiel, dennoch liefen wir über fast die ganze erste Halbzeit über 4:7 (14. Minute), 6:10 (21. Minute), 8:11 (24. Minute) und 10:13 (28. Minute) einem Rückstand von drei bis vier Toren hinterher. Erst kurz vor der Pause konnten wir nochmal anziehen und mit dem Abpfiff den Anschlusstreffer zum 13:14-Halbzeitstand erzielen.

Der Rückstand von einem Tor bot angesichts unseres Auftretens im ersten Durchgang eine überraschend aussichtsreiche Ausgangsposition für die zweite Halbzeit. Tatsächlich gelang es uns dann auch, in der 35. Minute mit 16:15 erstmals selbst in Führung zu gehen. In den folgenden Minuten war auf beiden Seiten so ziemlich jeder Angriff ein Treffer, so dass wir bis zum 19:18 (39. Minute) immer wieder in Führung gehen konnten, mit jedoch stets unmittelbarem Ausgleich. Unseren Gästen gelang es dann mit dem 19:20 (42. Minute), das Spiel als auch das Spielchen mit dem Vorsprung und unmittelbarem Ausgleich wieder zu drehen. Bis zum 22:22 (50. Minute) blieben wir dran, doch die durchgängig schwache Leistung sollte sich in den Schlussminuten doch rächen. Die Schaumburger zogen mit dem 22:24 (52. Minute) zum ersten Mal im zweiten Durchgang wieder mit zwei Toren davon und erhöhten ihre Führung mit 23:27 (59. Minute) vorentscheiden auf vier Tore. Nicht mal eine Ergebniskosmetik sollte noch gelingen, so dass wir uns formgerecht am Ende mit 25:29 geschlagen geben mussten.

Es spielten: Claas de Boer und Hannes Leppin im Tor; Theodoros Filippas, Christian Heike (2), Dominik Hoff (9/1), Jan Hudasch (1), Janis Kather, Patrik Klein (2), Max Peter (2), Lukas Riegel (6), Marc Schmidt (3), Tobias Schöttelndreier, Sören Wendt

 

Nachdem an dem Tag in der Sahlkamphalle schon drei HSC-Mannschaften verloren hatten, reihten wir uns in diese schwarze Serie ein. Besondere Frustration brachte für uns diese Niederlage durch die bereits schwache Leistung im vorherigen Spiel und dem dadurch bedingt anderen Anspruch, den wir an uns selbst gestellt hatten. Nach einer eingeschränkten Saisonvorbereitung mit schwacher Trainingsbeteiligung hatten wir zum Saisonauftakt vier überraschend gute Partien gezeigt. Da sich in dieser Zeit die Trainingsbeteiligung nur wenig verbessert hat, hat sich möglicherweise der Eindruck gebildet, dass wir auch so gut bestehen und uns darauf ausruhen können. Dies wurde uns nun zweimal schmerzhaft als Irrtum verdeutlicht. Hoffentlich kam dieser Weckruf früh genug und wir schaffen es im kommenden, schweren Auswärtsspiel gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf, wieder unsere ganze Konzentration und Motivation zu aktivieren.

Nächstes Spiel: Samstag, 02.11.19 / 19.00h – Dornröschenstraße, 31840 Hessisch Oldendorf

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