1. Damen – Spielbericht: HSC I – Ibbenbürener Spvg 25:23 (14:8)

Mit einem Sieg über den Aufsteiger aus Ibbenbüren startet unser Team in die neue Saison. Ein Sieg, der allerdings in der zweiten Halbzeit stark gefährdet war. Versuchen wir es einmal chronologisch anzugehen. Von Beginn an war beiden Mannschaften eine gewisse Nervosität, die durch technische Fehler und Fehlentscheidungen offensichtlich wurde, anzumerken. Im ersten Pflichtspiel nach monatelanger Zwangspause lief vieles auf beiden Seiten noch nicht rund. In den ersten 30 Minuten kamen unsere Damen dann doch besser ins Match und konnten sich nach und nach bis auf 14:8 zur Halbzeitpause absetzen. Unser Team ließ aber etliche klare Torchancen liegen, eigentlich hätte es noch deutlicher sein können.


Die zweite Hälfte verlief dann ganz anders. Unsere Mannschaft schien die doch deutliche Führung eher zu hemmen, als zu beflügeln. Bis zur 48. Minute drehte Ibbenbüren den 6-Torerückstand in eine 21:18 Führung. Bei unserem Team lief fast nichts mehr und alles sprach für eine Niederlage. Das Selbstvertrauen war verschwunden und dem Gegner wurden ein ums andere Mal einfache Tore gegönnt. Zum Glück war der Kampfgeist immer vorhanden und mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft wurde das Ruder noch einmal herumgerissen. Große Erleichterung war in den Gesichtern unserer Spielerinnen nach dem Spiel zu sehen. Puhh, das war knapp….


Die ersten 2 Pluspunkte in einem Spiel, das so in der letzten Saison sicherlich noch mit einer Niederlage ausgegangen wäre. Das ist das Positive und vielleicht ist durch den Sieg der Druck insgesamt auch geringer und unsere Damen können in den nächsten Begegnungen etwas befreiter aufspielen.


Wenn wir schon von „den nächsten Begegnungen“ schreiben, müssen wir natürlich auch ein paar Worte zum Spiel und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen sagen. Die Stimmung in der „ausverkauften“ Halle war, trotz der Begrenzung auf maximal 48 Zuschauer, super. Vielen Dank dafür und für die Umsetzung des Hygienekonzepts. Alle, auch das Team aus Ibbenbüren, haben sich vorbildlich verhalten.


Abzuwarten bleibt, wie sich die Lage der Coronapandemie entwickelt und wie die Saison dadurch beeinflusst wird. Alle hoffen, dass der Verlauf so ist alle Begegnungen austragen zu können. Bleiben wir optimistisch und tragen durch unser Verhalten mit dazu bei.

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