1. Damen – Spielbericht: HSG Jörl DE Viöl – HSC I 24:17 (12:5) & Vorbericht: HSC I – VfL Oldenburg 2

Auch wenn das Ergebnis das nicht zwingend wiederspiegelt, die Leistung in Viöl war, insbesondere wegen der angespannten personellen Situation, ganz ordentlich. Was das ganze etwas getrübt hat, war die unübersehbare Abschlussschwäche an diesem Tag. Zu viele klare Chancen wurden nicht in Zählbares umgemünzt. 5 Tore in einer Halbzeit sind definitiv zu wenig, um bei einer der Topmannschaften der Liga zu bestehen.

Trotzdem war es eben bis auf diese Abschlüsse wirklich ordentlich. Die Chancen wurden sich gut erarbeitet und die Abwehr stand im Großen und Ganzen recht sicher. Darauf lässt sich aufbauen. Die personelle Situation wird sich hoffentlich bis zum Wochenende entspannen und es stehen wieder mehr Spielerinnen zur Verfügung.

Zum letzten Spiel in diesem Jahr und zeitgleich auch letzten Hinrundenspiel erwarten unsere Damen die Zweitvertretung des VfL Oldenburg. Eine Mannschaft die mit vielen jungen Talenten gespickt ist, die sich wiederum sicherlich auch für höhere Aufgaben anbieten wollen. Wie stark sie sind, zeigt die Tatsache, dass sie Heide geschlagen haben. Das ist außer ihnen bisher nur noch Frankfurt geglückt. Also eine weitere sehr schwere Aufgabe für unser Team.

Der bisherige Verlauf der Saison war so oder so ähnlich zu erwarten. Der Unterschied zwischen der Oberliga in Niedersachsen und der 3. Liga ist riesig. Insbesondere die fehlende Routine bei der Haftmittelnutzung ist einer der markanten Gründe. Bei Spielerinnen, die über viele Jahre deren Nutzung gewohnt sind, laufen einfache Pässe und Würfe automatischer und zielführender ab, als bei unseren Damen. Nach und nach gewöhnen sich aber auch unsere Akteurinnen an diesen Umstand und sicherlich wird die Stabilität und Effektivität, wie auch bisher passiert, von Spiel zu Spiel besser werden.

Gern möchte sich die Mannschaft mit einer ordentlichen Leistung von ihrem Heimpublikum in die wohlverdiente Winterpause verabschieden. Bis zum ersten Spiel im neuen Jahr am 11.01.2020 bleibt genügend Zeit, einerseits die vorhandenen Blessuren auszukurieren, aber eben auch Zeit neue Motivation und Mut zu tanken und den Kopf frei zu bekommen.

Beide Teams freuen sich über rege Unterstützung von den Rängen. Bis dann….

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