1. Herren: Hannoverscher SC – HF Springe 2 28:36 (14:17)

Am Samstag, dem 05.12.2015 trat der HSC in Springe an. Die Zweitligareserve stand auf dem dritten Platz und konnte eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern mit höherklassiger Spielerfahrung und A-Jugendlichen aufbieten. Auch wenn Springe nicht zu den Mannschaften gehört, an denen die Erste sich als Aufsteiger messen lassen muss, wollte man eventuelle Schwächen der Gastgeber zum Punktgewinn nutzen. Es fehlten Jan Amtenbrink, Steffen Trebesch (verletzt) und Patrik Klein (beruflich verhindert).

Der HSC hatte sich vorgenommen, den Gegner von der ersten Minute an mit Tempospiel unter Druck zu setzen und solange wie möglich dran zu bleiben, um am Ende der Partie konditionelle Vorteile ausnutzen zu können. Allerdings gelang es zunächst den Springern auf 2:5 vorzulegen. Obwohl die Deckung oftmals gut arbeitete, erzielten die Springer Rückraumspieler zuverlässig ihre Tore. Dennoch ließ man sich nicht abschütteln. Da der Angriff gut funktionierte, ließ man Springe nicht enteilen und verkürzte kurz vor der Pause auf 14:15. Nach zwei Gegentreffern musste man mit einem drei Tore Rückstand in die Pause gehen.

Nach der Pause gelang es zunächst das Ergebnis eng zu halten. Als man dann aber innerhalb von 90 Sekunden zwei strittige Zeitstrafen erhielt, nutzte Springe die Chance und zog vorentscheidend auf 26:18 davon. Die routinierten Rückraumspieler und zu viele individuelle Fehler des HSC im Angriff führten zu einem zeitweisen 10 Tore Rückstand. Anders als in den Spielen gegen Obernkirchen oder Anderten kämpfte der HSC dennoch bis zum Schluss und konnte das Ergebnis am Ende noch einmal leicht verkürzen. Mit einer 28:36 Niederlage musste man den Heimweg antreten.

Lange Zeit machte der HSC ein gutes Spiel und war gleichwertig mit dem Gegner. Diese nutzten jedoch jeden Fehler gnadenlos aus und siegten am Ende verdient, wenn auch etwas zu hoch. Zum Spieler des Spiels wurde Kreisläufer Majd Balsters gewählt, welcher vorne wie hinten eine tolle Partie bot.

Es spielten: Claas de Boer und Moritz Kluge im Tor; Nikola Angelovski (8 Tore), Ulrich Niemeyer (6), Majd Balsters (5), Daniel Ramberg, Lennart Ramberg, Monty von der Ah (je 2), Sören Wendt, Christian Heike, Anton Frank (je 1), Florian Schmidtchen, Tim Jordan und Christian Klinckwort

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