1. Herren – Spielbericht: Hannoverscher SC – VfL Hameln II 24:29 (11:16)

Am vergangenen Samstag empfingen wir zur Rückrundenpartie die Oberligareserve des VfL Hameln in heimischer Halle. Das Hinspiel hatten wir mühsam gewinnen können und auch tabellarisch, mit drei Plätzen Vorsprung, gingen wir als Favoriten in die Begegnung.

In dieser Rolle enttäuschten wir. Nach initialem Rückstand lagen wir über 4:7 (11. Minute) und 5:10 (13. Minute) frühzeitig mit fünf Toren zurück. Entgegen dem Eindruck durch die vielzähligen Gegentore zeigte dabei unsere Abwehr, wie schon in Himmelsthür, eine ansprechende Leistung und ließ nur wenig Konzeptionen zu. Nur die Rückraumwürfe unserer Gäste konnten weder durch unsere Abwehr noch torwartseits gut verteidigt werden. Dazu gesellte sich ein ungewohntes Pech, nahezu jeder gehaltene Ball oder Pfostentreffer prallte direkt zu den Außenspielern oder Kreisläufern unserer Kontrahenten zurück und wurden so in für uns demoralisierender Weise doch noch zu Treffern verwertet. Auf der anderen Seite ließen wir im Angriff erneut zu viele Chancen liegen, zu oft trafen wir nicht das Tor oder warfen den Gasttorhüter in Form. So konnten wir uns bis zur 22. Minute nur kurzzeitig auf drei Tore (9:12) heranarbeiten, zur Halbzeit zogen die Hamelner wieder mit fünf Toren (11:16) davon.

Angesichts des gezeigten Kampfgeistes und abstellbaren technischen Fehlern war dieses Spiel noch nicht verloren. Doch zunächst konnten wir unseren Aufholambitionen keine Taten folgen lassen. Stattdessen erhöhte sich der Rückstand auf 13:20 (35. Minute). Eine frühzeitige Auszeit unsererseits jedoch zeigte Wirkung. In den folgenden elf Minuten ließen wir nur noch ein Gegentor zu und konnten bis zur 46. Minute wieder auf drei Tore (18:21) verkürzen. Statt aber das Momentum auf unserer Seite zu nutzen, die Partie zu drehen, versagten wir uns selbst die Belohnung. Durch Unkonzentriertheiten ließen wir weitere, gut erarbeitete Chancen liegen. Hameln konnte diese Situationen nutzen, die Spielkontrolle wieder an sich zu reißen und vorentscheidend auf 19:26 (53. Minute) davon zu ziehen. Bis zum Schlusspfiff konnten wir den Schaden noch eingrenzen, mussten uns am Ende aber mit 24:29 geschlagen geben.

Es spielten: Marcel Brauner und Claas de Boer im Tor; Nikola Angelovski (2), Christian Heike (4/2), Dennis Heinrich, Janis Kather (3), Patrik Klein (2), Max Peter (2), Lennart Ramberg (1), Lukas Riegel (3/3), Marc Schmidt (4), Sören Wendt (3)

 

Die Rückrunde läuft für uns alles andere als zufriedenstellend. Hatten wir in der Hinserie nach fünf Partien schon acht Punkte gesammelt, sind es nun noch nicht mal die Hälfte. Mit der Niederlage haben wir uns auch vorerst aus der oberen Tabellenhälfte verabschiedet. Wir müssen nun zusehen, rasch weitere Punkte zu sammeln, um die Saison, wie in der Hinserie, wieder unseren Ambitionen und Möglichkeiten entsprechend zu gestalten. Das nächste Spiel in Uetze bildet dabei sicherlich schon eine Hürde. Zwar haben die Uetzer eine deutliche Niederlagenserie hinter sich und finden sich auf dem drittletzten Tabellenplatz wieder. Andererseits wissen wir aber aus Erfahrung um die Heimstärke unserer kommenden Gastgeber und uns ist klar, dass voreilige Siegessicherheit und Überheblichkeit dort fatale Folgen haben kann.

Nächstes Spiel: Sonntag, 10.03.19 / 15.15h – Marktstraße, 31311 Uetze

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