1. Herren – Spielbericht: TuS GW Himmelsthür – Hannoverscher SC 24:19 (11:9)

Die Zweitplatzierten der vergangenen Saison aus Himmelsthür fanden sich vor der Partie am vergangenen Sonntag nach durchwachsenem Saisonverlauf überraschend einen Platz hinter uns im Mittelfeld der Tabelle. Ein Auswärtssieg erschien somit für uns durchaus möglich, zumal wir auch im Hinspiel nur knapp verloren hatten.

Zunächst gingen wir auch in Führung und konnten uns bis zur 8. Minute einen Vorsprung von drei Toren (1:4) erarbeiten. Im weiteren Verlauf zeigte unsere Abwehr weiter eine starke Leistung, doch wollte im Angriff immer weniger gelingen. So konnten unsere Gastgeber zum 5:5 (14. Minute) ausgleichen und ihrerseits bis zur 25. Minute mit drei Toren (10:7) in Führung gehen. Dass der Rückstand nicht höher ausfiel lag neben der couragierten Abwehrarbeit insbesondere an der fulminanten Form von Torwart Marcel Brauner, der an alter Wirkungsstätte reihenweise freie Würfe, Siebenmeter und Tempogegenstöße parierte. Mit diesem Rückhalt gelang es uns, bis zum Pausenstand von 11:9 nochmal leicht zu verkürzen.

Die vor dem Spiel schon gewitterte Chance zum Auswärtssieg erschien nach der ersten Halbzeit umso mehr im Bereich des Möglichen, vorausgesetzt einer Reduktion der technischen Fehler sowie Steigerung der Trefferquote im Angriff. Die Erfüllung dieser Voraussetzung blieben wir jedoch schuldig. Himmelsthür begann engagierter und konnte bis zur 38. Minute erstmals mit fünf Toren (16:11) davon ziehen. Die Vorentscheidung war aber noch nicht gefallen. Aus dem weiterhin beeindruckenden Abwehr-Torwart-Verbund heraus kämpften wir uns wieder auf 16:14 (41. Minute) heran und hielten diesen Anschluss zunächst. Dabei zeigte vor allem Marc Schmidt, zuletzt mit Abschlussschwächen, wieder seine alte Treffsicherheit. Dennoch zogen unsere Gastgeber wieder auf 21:16 (49. Minute) davon. Ein weiteres Mal aber gaben wir nicht auf und verkürzten durch zwei schnelle Tore noch in derselben Minute auf 21:18. Trotzdem blieb die Aufholjagd aus. Es folgte eine über achtminütige Phase ohne Tor auf beiden Seiten. Immer wieder verloren oder verwarfen wird die in der Abwehr erkämpften Bälle leichtsinnig, so dass wir nicht weiter verkürzen konnten. In der 58.Minute traf Himmelsthür schließlich vorentscheiden zum 22:18 und kam in der Folge noch durch unsere verlorene Konzentration zum Endstand von 24:19.

Es spielten: Marcel Brauner und Claas de Boer im Tor; Nikola Angelovski, Christian Heike (1), Dennis Heinrich (1), Janis Kather (2), Patrik Klein (2), Max Peter, Lennart Ramberg (1), Lukas Riegel (5/1), Marc Schmidt (6), Tobias Schöttelndreier, Sören Wendt (1)

 

Wir brachten durchaus den nötigen Kampfgeist und die Motivation auf die Platte, um dieses Spiel zu gewinnen. Fehlende Cleverness und Routine ließen es für uns jedoch zu einem Lehrbuchbeispiel einer Niederlage gegen sich selbst werden. Mit dieser Abwehr hätten wir vermutlich jede Mannschaft der Liga schlagen können, wenn denn gepaart mit einer entsprechenden Angriffsleistung. Dieser Unterschied in unserem Spiel ließ es aber, wenn auch nicht in der Höhe, zu einer verdienten Niederlage werden. Im kommenden Spiel gegen VfL Hameln haben wir nun die Chance, es besser zu machen.

Nächstes Spiel: Samstag, 02.03.19 / 16.00h – Lüerstraße, 30175 Hannover

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